Mittwoch, 2. Dezember 2009
mit mexicanischer gelassenheit
ahagend, 03:03h
.... geht man hier das thema weihnachten an.
im vorigen blog haben wir ja schon ein foto vom aufbau des angeblich größten weihnachtsbaumes der welt gezeigt. ein grundhäßliches metallgebilde in den hiesigen nationalfarben, das bis jetzt noch nicht fertig ist, genauso wenig wie der weihnachtsmarkt vor unserem haus.

noch wird überall (für ortsübliche verhältnisse) fleißig an den buden gearbeitet und außerdem ist eine weihnachtssternplage ausgebrochen. in parks, entlang von straßen und rund um brunnen, monumente und denkmäler werden die dinger gepflanzt.
heute morgen beispielsweise waren (ich hatte mal schnell durchgezählt) über 80 leute damit beschäftigt die euphorbia pulcherrimas im park, auf dem weg zu meiner schule , zu pflanzen und an anderen orten werden ganze sattelschlepper mit den pflanzen entladen.

wie gesagt, die mexicaner machen sich keinen druck,so wie die deutschen, nur weil wir schon im diciembre sind.
ich freue mich auch schon auf die eislaufbahn auf dem zocalo. eine recht surreale vorstellung finde ich. bei sonnenschein, im t-shirt auf schlittschuhen vor dem präsidentenpalast herumkurven und nebenan kann man dann kunstschnee in formen stopfen und heraus kommen soll ein schneemann.
glühwein kennen die hier wohl auch nicht, aber das zeige ich denen schon. alle nötigen zutaten gibt es ja in weitaus frischerer form als in europa.
im supermarkt habe ich letzte woche auch zimzstangen in einem packet, so groß wie ein 1,5 liter tetrapack, für umgerechnet 2 € gesehen. was die genau mit dem ganzen zimt anstellen weiß ich noch nicht.
für glühwein brauchen sie ihn nicht, plätzchen mit zimtgeschmack habe ich auch noch nicht gesehen. einzig eine kleine prise auf meinem cappuccino hat bisher meinen weg gekreuzt.
eine weitere nicht so schöne sache sind die weihnachtskrippen, die den platz der ofrendas zum tag der toten eingenommen haben. ästhetik und größenverhältnisse sind eben nicht wirklich relavant.
auf meinem heutigen kontrollgang durch die stadt habe ich einen eindeutigen beweis dafür gefunden, daß die u.s.-amerikaner die medien für ihre geliebten kriege benutzen, um wahrheiten vorzutäuschen, eben so wie sie sie brauchen.
in der nächsten querstraße verkauft nämlich saddam hussein zeitschriften an der straße. er sieht noch genauso aus, wie auf den bildern, als man ihn aus seinem erdloch gezogen hat.
wen man hier alles so trifft, wahnsinn!
im vorigen blog haben wir ja schon ein foto vom aufbau des angeblich größten weihnachtsbaumes der welt gezeigt. ein grundhäßliches metallgebilde in den hiesigen nationalfarben, das bis jetzt noch nicht fertig ist, genauso wenig wie der weihnachtsmarkt vor unserem haus.

noch wird überall (für ortsübliche verhältnisse) fleißig an den buden gearbeitet und außerdem ist eine weihnachtssternplage ausgebrochen. in parks, entlang von straßen und rund um brunnen, monumente und denkmäler werden die dinger gepflanzt.
heute morgen beispielsweise waren (ich hatte mal schnell durchgezählt) über 80 leute damit beschäftigt die euphorbia pulcherrimas im park, auf dem weg zu meiner schule , zu pflanzen und an anderen orten werden ganze sattelschlepper mit den pflanzen entladen.

wie gesagt, die mexicaner machen sich keinen druck,so wie die deutschen, nur weil wir schon im diciembre sind.
ich freue mich auch schon auf die eislaufbahn auf dem zocalo. eine recht surreale vorstellung finde ich. bei sonnenschein, im t-shirt auf schlittschuhen vor dem präsidentenpalast herumkurven und nebenan kann man dann kunstschnee in formen stopfen und heraus kommen soll ein schneemann.
glühwein kennen die hier wohl auch nicht, aber das zeige ich denen schon. alle nötigen zutaten gibt es ja in weitaus frischerer form als in europa.
im supermarkt habe ich letzte woche auch zimzstangen in einem packet, so groß wie ein 1,5 liter tetrapack, für umgerechnet 2 € gesehen. was die genau mit dem ganzen zimt anstellen weiß ich noch nicht.
für glühwein brauchen sie ihn nicht, plätzchen mit zimtgeschmack habe ich auch noch nicht gesehen. einzig eine kleine prise auf meinem cappuccino hat bisher meinen weg gekreuzt.
eine weitere nicht so schöne sache sind die weihnachtskrippen, die den platz der ofrendas zum tag der toten eingenommen haben. ästhetik und größenverhältnisse sind eben nicht wirklich relavant.
auf meinem heutigen kontrollgang durch die stadt habe ich einen eindeutigen beweis dafür gefunden, daß die u.s.-amerikaner die medien für ihre geliebten kriege benutzen, um wahrheiten vorzutäuschen, eben so wie sie sie brauchen.
in der nächsten querstraße verkauft nämlich saddam hussein zeitschriften an der straße. er sieht noch genauso aus, wie auf den bildern, als man ihn aus seinem erdloch gezogen hat.
wen man hier alles so trifft, wahnsinn!
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