Donnerstag, 7. Januar 2010
rituale und ansichten
ahagend, 05:25h
als erstes mal: Feliz Año Nuevo !
wir haben ja etwas länger, urlaubsbedingt, nichts mehr von uns hören lassen, aber das soll sich von nun an wieder ändern.
bevor ich jedoch näher auf unseren yucatan-aufenthalt eingehe noch einige aktuelle meldungen.
heute ist ja "happy heilige drei könige". in mexico ist dieser tag weitaus wichtiger als heiligabend, weihnachten usw. bei uns.
zu diesem besonderen anlass wird dann ein kranzartiger kuchen, der "rosca de reyes" gegessen. in dem gebäck ist aber einer kleine überraschung in form einer kleinen jesusfigur versteckt.
gnade gott dem, der beim anschneiden den heiland halbiert. böses karma !!!
vor den bäckereien gab es heute riesige schlangen, weil auch wirklich jeder so einen kuchen haben mußte.
gerüchten zu folge wurden schon kinder in diesen schlangen geboren und hochzeiten gefeiert, was ich jedoch nicht bestätigen kann.
die leute reden nun mal viel.
jetzt aber zu wichtigen dingen, solange wir noch braun sind.
angefangen hat unsere reise in merida an der golfküste.
im gegensatz zu d.f. kann man hier auch überall recht entspannt autofahren, ohne gleich einen bürgerkrieg auszulösen.
mit dem mietwagen dann also ab zu den ersten cenoten und pyramiden.
den anfang machten die grotten von loltún, mit riesiegen hallen, tropfsteinen und höhlenmalereien.
an einigen stellen, wie auch bei den cenoten, gibt es runden löcher in den decken, durch die bäume hinaus wachsen aber auch die wurzeln der bäume von oben bis hinab auf den höhlenboden wachsen.
in der gegend um uxmal (uschmal), der bedeutensten pyramidenanlage nach chichén itza in yucatan, gibt es noch zahlreiche andere maya-städten, die oft nur spärlich besucht sind. sie sind aber genauso beeindruckend und liegen meist recht versteckt im dschungel.

Uxmal sieht auch ähnlich aus. die anlage haben wir zweimal besucht. das erste mal am abend für eine tolle licht und ton-show und am nächsten morgen bei tageslicht.
hier möchte ich noch kurz eine lustige begebenheit erwähnen.
mel, herzensgut wie sie nun mal ist, hat an einer stelle zwei anderen touristen, wo gerade der eine den anderen vor der pyramide fotografierte, angeboten doch beide zusammen zu knipsen.
ansich nicht so ungewöhnlich, nur daß die beiden, wie sich kurze zeit später herausstellte, überhaupt nichts miteinander zu tun hatten.
die idioten sagen aber auch nichts und einer von denen hat jetzt ein schönes bild von sichn und einem fremden vor den pyramiden von uxmal.
mal ein anderes urlaubsandenken.
andere anlagen sind recht verstreut und es gibt auch noch pyramiden die noch nicht mal wirklich freigelegt sind.
bei einem zwischenstopp, auf dem weg nach chichén itza, sind wir das erste mal in einer cenote schwimmen gewesen.
für die maya waren die cenoten die frischwasserquellen und teilweise hatten sie auch eine religiöse bedeutung.
natürlich haben wir uns auch den golf von mexico angesehen. zum schwimmen war das aber nichts. viel zu aufgewühltes und braunes wasser. trotzdem eine kleine impression vom strand.
und schon sind wir in chichén itza.
beeindruckend groß und wunderbar erschlossen.
wir waren auch recht früh dort, um den riesigen besucherströmen zu entgehen, die meist mit bussen von den ferienanlagen in cancun und playa del carmen angekarrt werden.
ich weiß ja nicht, ob jemand das buch "2012" gelesen hat und ob der film irgend etwas mit dem buch zu tun hat, aber wenn ja, dann kann der film nur schrecklicher mist sein. hier seht ihr jedenfalls die cenote von chichén itza die nachweislich auch für menschenopfer genutzt wurde.

im buch hört sich alles spektakulärer an als es sich in der realität darstellt.
hier ist ein guter punkt um unseren reisebericht zu unterbrechen.
wer möchte kann noch schnell mal auf´s klo oder sich einen snack holen und wir setzen unsere exkursion in der karikik fort.
wir haben ja etwas länger, urlaubsbedingt, nichts mehr von uns hören lassen, aber das soll sich von nun an wieder ändern.
bevor ich jedoch näher auf unseren yucatan-aufenthalt eingehe noch einige aktuelle meldungen.
heute ist ja "happy heilige drei könige". in mexico ist dieser tag weitaus wichtiger als heiligabend, weihnachten usw. bei uns.
zu diesem besonderen anlass wird dann ein kranzartiger kuchen, der "rosca de reyes" gegessen. in dem gebäck ist aber einer kleine überraschung in form einer kleinen jesusfigur versteckt.
gnade gott dem, der beim anschneiden den heiland halbiert. böses karma !!!
vor den bäckereien gab es heute riesige schlangen, weil auch wirklich jeder so einen kuchen haben mußte.
gerüchten zu folge wurden schon kinder in diesen schlangen geboren und hochzeiten gefeiert, was ich jedoch nicht bestätigen kann.
die leute reden nun mal viel.
jetzt aber zu wichtigen dingen, solange wir noch braun sind.
angefangen hat unsere reise in merida an der golfküste.
im gegensatz zu d.f. kann man hier auch überall recht entspannt autofahren, ohne gleich einen bürgerkrieg auszulösen.
mit dem mietwagen dann also ab zu den ersten cenoten und pyramiden.
den anfang machten die grotten von loltún, mit riesiegen hallen, tropfsteinen und höhlenmalereien.
an einigen stellen, wie auch bei den cenoten, gibt es runden löcher in den decken, durch die bäume hinaus wachsen aber auch die wurzeln der bäume von oben bis hinab auf den höhlenboden wachsen.
in der gegend um uxmal (uschmal), der bedeutensten pyramidenanlage nach chichén itza in yucatan, gibt es noch zahlreiche andere maya-städten, die oft nur spärlich besucht sind. sie sind aber genauso beeindruckend und liegen meist recht versteckt im dschungel.

Uxmal sieht auch ähnlich aus. die anlage haben wir zweimal besucht. das erste mal am abend für eine tolle licht und ton-show und am nächsten morgen bei tageslicht.
hier möchte ich noch kurz eine lustige begebenheit erwähnen.
mel, herzensgut wie sie nun mal ist, hat an einer stelle zwei anderen touristen, wo gerade der eine den anderen vor der pyramide fotografierte, angeboten doch beide zusammen zu knipsen.
ansich nicht so ungewöhnlich, nur daß die beiden, wie sich kurze zeit später herausstellte, überhaupt nichts miteinander zu tun hatten.
die idioten sagen aber auch nichts und einer von denen hat jetzt ein schönes bild von sichn und einem fremden vor den pyramiden von uxmal.
mal ein anderes urlaubsandenken.
andere anlagen sind recht verstreut und es gibt auch noch pyramiden die noch nicht mal wirklich freigelegt sind.
bei einem zwischenstopp, auf dem weg nach chichén itza, sind wir das erste mal in einer cenote schwimmen gewesen.
für die maya waren die cenoten die frischwasserquellen und teilweise hatten sie auch eine religiöse bedeutung.
natürlich haben wir uns auch den golf von mexico angesehen. zum schwimmen war das aber nichts. viel zu aufgewühltes und braunes wasser. trotzdem eine kleine impression vom strand.
und schon sind wir in chichén itza.
beeindruckend groß und wunderbar erschlossen.
wir waren auch recht früh dort, um den riesigen besucherströmen zu entgehen, die meist mit bussen von den ferienanlagen in cancun und playa del carmen angekarrt werden.
ich weiß ja nicht, ob jemand das buch "2012" gelesen hat und ob der film irgend etwas mit dem buch zu tun hat, aber wenn ja, dann kann der film nur schrecklicher mist sein. hier seht ihr jedenfalls die cenote von chichén itza die nachweislich auch für menschenopfer genutzt wurde.

im buch hört sich alles spektakulärer an als es sich in der realität darstellt.
hier ist ein guter punkt um unseren reisebericht zu unterbrechen.
wer möchte kann noch schnell mal auf´s klo oder sich einen snack holen und wir setzen unsere exkursion in der karikik fort.
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