Donnerstag, 11. März 2010
mexicanische babys müssen häßlich wie die nacht sein
ahagend, 00:13h
....denn kaum eines der kinder ist hier zu sehen.
zwar tragen die leute ihren nachwuchs ständig mit sich herum (kinderwagen kann man hier getrost wegen der schrecklichen fußwegsituation vergessen), jedoch werden nahezu sämtliche kinder mit decken verhüllt.
wahrscheinlich weil sich die eltern dermaßen für das groteske aussehen ihrer sprößlinge schämen.
naja, alles nicht so schlimm, denn aus der vorgängergeneration sind schließlich auch noch recht ansehnliche menschen geworden.
womit ich auch schon wieder zum thema fußwege zurück komme.
in einem vorherigen blogeintrag habe ich ja schon einmal ein foto von meinem lieblingsstück gehweg eingestellt. daß dort gerne einmal riesige absätze oder löcher vorhanden sind macht aber nicht nur vermeindlichen kinderwagenbesitzern zu schaffen, sondern wahrscheinlich auch rollstuhlfahrern (wobei mir gerade auffällt, daß ich in den sechs monaten hier noch nicht einen rolli-fahrer gesehen habe).
nicht nur, daß es nahezu unmöglich ist mit einem rollstuhl vom gehweg auf die straße oder umgekehrt von der straße auf den gehweg zu gelangen, weil der niveauunterschied von der fahrbahndecke zur gehwegoberkante gerne mal 30oder 40cm beträgt und bordsteinkantenabsenkungen zum passieren für rollis und eltern höchst selten vorhanden sind, sondern auch weil die autofahrer personen die es nicht rechtzeitg von der straße schaffen keinerlei überlebenschancen lassen.
vielerorts werden jedoch gerade neue fußwege gepflastert und hier stellen die mexicanischen straßenbauer ein ganz besonderes talent zur schau.
die können neue wege genauso alt und heruntergekommen aussehen lassen, als wären die schon 28 jahre alt. ich find´s gut.
auch das tägliche schrubben der gehsteige verbessert die optische situation nicht einen mü.
diese angewohnheit ist auch eine sache die ich nun absolut nicht verstehen kann und die außer einer riesigen wasserverschwendung und daß die leute was zum arbeiten haben so rein gar nichts bringt.
am vergangenen sonntag wollte auch ein schlaues kerlchen seinen geländewagen im brunnen vor unserem haus waschen.
hier mal ein bild vom brunnen "diana cazadora"

geschafft hat er es nicht, aber waschen muß er den wagen sowieso nicht mehr. einen neuen kaufen macht da mehr sinn.
erstmal muß er aber die reperatur des brunnes bezahlen.
inzwischen bin ich auch hinter den ablauf nach einem unfall gekommen.
gleich nach eintritt des schadens wird natürlich die versicherung angerufen und die schickt dann je nach verfügbarkeit mitarbeiter raus, die vor ort schon einmal versuchen die sache zu klären.
das ist alles sehr zeitaufwendig, denn der versicherungsfuzzi muß natürlich auch erstmal zum unfallort und natürlich ist die sache nicht in 3 - 4 stunden geklärt, nein nein.
nacher muß man natürlich auch noch direkt zur versicherung, um den ganzen papierkram dort nochmal zu machen und in einem kleinen mündlichen vortrag darzulegen, was denn nun eigentlich passiert ist.
als autofahrer hat man es in d.f. schon nicht leicht.
ständig eltern mit kinderwagen, rollstuhlfahrer, brunnen und dieser freak aus deutschland, der doch tatsächlich wenn er grün hat einfach über die straße geht. unglaublich !!
ungeschickt hat sich gestern auch ein kerl angestellt, der sich dachte: nur weil die straße dort gesperrt ist, heißt das noch nicht , daß ich da nicht durchfahren kann. solange mein auto zwischen den pylonen durch paßt ist alles in ordnung.
falsch gedacht hat er da oder vielleicht hätte er diese aktion einfach nicht in der nähe des präsidentenpalastes machen sollen.
da stehen nämlich haufenweise schwerbewaffnete polizisten rum und die hatten alle auch sofort ihre gewehre im anschlag gehabt.
wer weiß denn, was der depp vorhat?
ja, dieses sonderbare flair, das hier auf den straßen herrscht, werde ich schon vermissen, ebenso wie straßen-tacos.
nachdem ich mich ja anfangs, aufgrund zweifelhafter hygienischer umstände, geweigert hatte an den ständen am straßenrand nahrungsmittel zu kaufen, bin ich ja doch noch auf den geschmack gekommen (und dabei auch gesund geblieben) und esse jetzt gerne einige tacos, wenn ich unterwegs bin.
zum einen schmecken die meist verdammt gut, zum anderen sind die unglaublich billig.
man kann schon für 5 pesos (1€ entspricht ~ 17 - 18 pesos) einen guten taco bekommen und an den ständen kann man sich mit reichlich gemüse seine tortillas (ein taco ist eine gefüllte tortilla) auffüllen und ist locker mit 20 pesos einsatz pappensatt.
wo ich gerade über´s essen schreibe ....
haltet noch ein paar tage durch. wir kommen um euch zu retten.
zwar tragen die leute ihren nachwuchs ständig mit sich herum (kinderwagen kann man hier getrost wegen der schrecklichen fußwegsituation vergessen), jedoch werden nahezu sämtliche kinder mit decken verhüllt.
wahrscheinlich weil sich die eltern dermaßen für das groteske aussehen ihrer sprößlinge schämen.
naja, alles nicht so schlimm, denn aus der vorgängergeneration sind schließlich auch noch recht ansehnliche menschen geworden.
womit ich auch schon wieder zum thema fußwege zurück komme.
in einem vorherigen blogeintrag habe ich ja schon einmal ein foto von meinem lieblingsstück gehweg eingestellt. daß dort gerne einmal riesige absätze oder löcher vorhanden sind macht aber nicht nur vermeindlichen kinderwagenbesitzern zu schaffen, sondern wahrscheinlich auch rollstuhlfahrern (wobei mir gerade auffällt, daß ich in den sechs monaten hier noch nicht einen rolli-fahrer gesehen habe).
nicht nur, daß es nahezu unmöglich ist mit einem rollstuhl vom gehweg auf die straße oder umgekehrt von der straße auf den gehweg zu gelangen, weil der niveauunterschied von der fahrbahndecke zur gehwegoberkante gerne mal 30oder 40cm beträgt und bordsteinkantenabsenkungen zum passieren für rollis und eltern höchst selten vorhanden sind, sondern auch weil die autofahrer personen die es nicht rechtzeitg von der straße schaffen keinerlei überlebenschancen lassen.
vielerorts werden jedoch gerade neue fußwege gepflastert und hier stellen die mexicanischen straßenbauer ein ganz besonderes talent zur schau.
die können neue wege genauso alt und heruntergekommen aussehen lassen, als wären die schon 28 jahre alt. ich find´s gut.
auch das tägliche schrubben der gehsteige verbessert die optische situation nicht einen mü.
diese angewohnheit ist auch eine sache die ich nun absolut nicht verstehen kann und die außer einer riesigen wasserverschwendung und daß die leute was zum arbeiten haben so rein gar nichts bringt.
am vergangenen sonntag wollte auch ein schlaues kerlchen seinen geländewagen im brunnen vor unserem haus waschen.
hier mal ein bild vom brunnen "diana cazadora"

geschafft hat er es nicht, aber waschen muß er den wagen sowieso nicht mehr. einen neuen kaufen macht da mehr sinn.
erstmal muß er aber die reperatur des brunnes bezahlen.
inzwischen bin ich auch hinter den ablauf nach einem unfall gekommen.
gleich nach eintritt des schadens wird natürlich die versicherung angerufen und die schickt dann je nach verfügbarkeit mitarbeiter raus, die vor ort schon einmal versuchen die sache zu klären.
das ist alles sehr zeitaufwendig, denn der versicherungsfuzzi muß natürlich auch erstmal zum unfallort und natürlich ist die sache nicht in 3 - 4 stunden geklärt, nein nein.
nacher muß man natürlich auch noch direkt zur versicherung, um den ganzen papierkram dort nochmal zu machen und in einem kleinen mündlichen vortrag darzulegen, was denn nun eigentlich passiert ist.
als autofahrer hat man es in d.f. schon nicht leicht.
ständig eltern mit kinderwagen, rollstuhlfahrer, brunnen und dieser freak aus deutschland, der doch tatsächlich wenn er grün hat einfach über die straße geht. unglaublich !!
ungeschickt hat sich gestern auch ein kerl angestellt, der sich dachte: nur weil die straße dort gesperrt ist, heißt das noch nicht , daß ich da nicht durchfahren kann. solange mein auto zwischen den pylonen durch paßt ist alles in ordnung.
falsch gedacht hat er da oder vielleicht hätte er diese aktion einfach nicht in der nähe des präsidentenpalastes machen sollen.
da stehen nämlich haufenweise schwerbewaffnete polizisten rum und die hatten alle auch sofort ihre gewehre im anschlag gehabt.
wer weiß denn, was der depp vorhat?
ja, dieses sonderbare flair, das hier auf den straßen herrscht, werde ich schon vermissen, ebenso wie straßen-tacos.
nachdem ich mich ja anfangs, aufgrund zweifelhafter hygienischer umstände, geweigert hatte an den ständen am straßenrand nahrungsmittel zu kaufen, bin ich ja doch noch auf den geschmack gekommen (und dabei auch gesund geblieben) und esse jetzt gerne einige tacos, wenn ich unterwegs bin.
zum einen schmecken die meist verdammt gut, zum anderen sind die unglaublich billig.
man kann schon für 5 pesos (1€ entspricht ~ 17 - 18 pesos) einen guten taco bekommen und an den ständen kann man sich mit reichlich gemüse seine tortillas (ein taco ist eine gefüllte tortilla) auffüllen und ist locker mit 20 pesos einsatz pappensatt.
wo ich gerade über´s essen schreibe ....
haltet noch ein paar tage durch. wir kommen um euch zu retten.
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