... newer stories
Montag, 23. November 2009
backstage bei den toten hosen
ahagend, 04:32h
entgegen anders lautenden bekanntmachungen sind wir am gestrigen abend doch zum hiesigen konzert der toten hosen gegangen.
die waren bis gestern, mit unterstützung des goethe-institutes, in panama, guatemala usw und eben zum abschluß in mexico auf "suban el volumen"-tour (mach mal lauter).
zwar waren die hosen nie auf der liste der dinge, die wir im leben mal abgehakt haben wollten, aber wenn die schon mal hier sind, praktisch nichts kosten und in einer hübschen kleinen location... wieso nicht?
so trug es sich nun zu, daß wir uns abends auf den weg machten (meine pünktlichkeitsvorstellungen für einen konzertbeginn korospondieren nicht mit den örtlichen gepflogenheiten und 20:00 heißt hier nicht 20:00) und in der nähe der aussenstelle des goethe-institutes brauchten wir auch nicht mehr genauer suchen, sondern nur noch den deutschen folgen.
letztendlich waren von den rund 500 besuchern wohl 400 deutsche und mind. 1 österreicher den ich beim 1.stündigen anstehen am bierstand kennengelernt habe.
aber der reihe nach.
also erstmal 3/4 stunde vor der halle den soundcheck genießen, durch die eingangskontrolle und da wir dem urdeutschen ritual des "vorglühens" gefrönt hatten ist mel zügig zu den "baños", während ich mich schon auf den weg nach draußen (war ein open-air konzert) machte.
um mir die wartezeit ein wenig zu versüßen dachte ich mir: auch noch mal kurz aufs klo.
gesagt, getan.
links von mir liefen männer umher und drinnen war alles für frauen reserviert. die toiletten mußten also irgendwo dort sein. kurz bei den drei verwirrten wachmännern im innern nachgefragt, wo ich den schnell mal...hier dachte ich mir das erste mal, daß ich wohl falsch bin und zwei von denen wollten mich schon wieder raus geleiten, der dritte führte mich aber freundlicherweise den gang runter zu den wc´s.
dort traf ich dann eine person, die sich im verlauf des abends noch als drum-rowdy der hosen entpuppen sollte.
als ich wieder raus bin hatte man dann doch einen wachmann platziert, aber ich war einmal backstage bei den toten hosen.
den support haben wir uns aus der schlange vor der getränkeausgabe angesehen, die in einer form organisiert war, wie ich es noch nicht erlebt habe.
man stand also an. nach einer ewigkeit war man dann soweit, daß man wertmarken, die auf bestellung von hand ausgestellt wurden, erwerben konnte und dann zur nebststehenden person weiter konnte, die dann die auf dem handschriftlichen zettel vermerkten getränke versuchte auszuhändigen.
spaßig bis verzweifeltes caos.
schnell gekauft was die hände tragen konnten und schon traten campino & co. auf.
das konzert war sehr gut, aber das publikum war nicht das, was man bei einer gealterten, ehemaligen punkband vielleicht erwartet hatte.
da stand die aussteiger-textillehrerin neben dem segelpullover- und anzugträgern.
typisches publikum, genauso wie wir.
am freitag war hier übrigens tag der revolution, für den wir am vergangenen montag ja einen freien tag hatten und der am samstag gefeiert wurde !!
ich glaube ja, daß das getränkeausgabemanagment des goethe-institutes die feiertage und das drumherum organisiert. da zeichnet sich ein schema ab.
die waren bis gestern, mit unterstützung des goethe-institutes, in panama, guatemala usw und eben zum abschluß in mexico auf "suban el volumen"-tour (mach mal lauter).
zwar waren die hosen nie auf der liste der dinge, die wir im leben mal abgehakt haben wollten, aber wenn die schon mal hier sind, praktisch nichts kosten und in einer hübschen kleinen location... wieso nicht?
so trug es sich nun zu, daß wir uns abends auf den weg machten (meine pünktlichkeitsvorstellungen für einen konzertbeginn korospondieren nicht mit den örtlichen gepflogenheiten und 20:00 heißt hier nicht 20:00) und in der nähe der aussenstelle des goethe-institutes brauchten wir auch nicht mehr genauer suchen, sondern nur noch den deutschen folgen.
letztendlich waren von den rund 500 besuchern wohl 400 deutsche und mind. 1 österreicher den ich beim 1.stündigen anstehen am bierstand kennengelernt habe.
aber der reihe nach.
also erstmal 3/4 stunde vor der halle den soundcheck genießen, durch die eingangskontrolle und da wir dem urdeutschen ritual des "vorglühens" gefrönt hatten ist mel zügig zu den "baños", während ich mich schon auf den weg nach draußen (war ein open-air konzert) machte.
um mir die wartezeit ein wenig zu versüßen dachte ich mir: auch noch mal kurz aufs klo.
gesagt, getan.
links von mir liefen männer umher und drinnen war alles für frauen reserviert. die toiletten mußten also irgendwo dort sein. kurz bei den drei verwirrten wachmännern im innern nachgefragt, wo ich den schnell mal...hier dachte ich mir das erste mal, daß ich wohl falsch bin und zwei von denen wollten mich schon wieder raus geleiten, der dritte führte mich aber freundlicherweise den gang runter zu den wc´s.
dort traf ich dann eine person, die sich im verlauf des abends noch als drum-rowdy der hosen entpuppen sollte.
als ich wieder raus bin hatte man dann doch einen wachmann platziert, aber ich war einmal backstage bei den toten hosen.
den support haben wir uns aus der schlange vor der getränkeausgabe angesehen, die in einer form organisiert war, wie ich es noch nicht erlebt habe.
man stand also an. nach einer ewigkeit war man dann soweit, daß man wertmarken, die auf bestellung von hand ausgestellt wurden, erwerben konnte und dann zur nebststehenden person weiter konnte, die dann die auf dem handschriftlichen zettel vermerkten getränke versuchte auszuhändigen.
spaßig bis verzweifeltes caos.
schnell gekauft was die hände tragen konnten und schon traten campino & co. auf.
das konzert war sehr gut, aber das publikum war nicht das, was man bei einer gealterten, ehemaligen punkband vielleicht erwartet hatte.
da stand die aussteiger-textillehrerin neben dem segelpullover- und anzugträgern.
typisches publikum, genauso wie wir.
am freitag war hier übrigens tag der revolution, für den wir am vergangenen montag ja einen freien tag hatten und der am samstag gefeiert wurde !!
ich glaube ja, daß das getränkeausgabemanagment des goethe-institutes die feiertage und das drumherum organisiert. da zeichnet sich ein schema ab.
... link (2 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 19. November 2009
mezcal aus kanistern
ahagend, 02:28h
wir hatten ja bekannterweise ein langes wochenende und jenes haben wir in oaxaca, einer kleinen stadt ca. 1 flugstunde von d.f. entfernt, verbracht.
wenn ihr mal in mexico mit dem flugzeug unterwegs seid nehmt nicht mexicana. die gesellschaft ist strange. boarding wird zweimal gemacht: einmal werden die boardkarten eingesammelt und alle dürfen sich wieder setzen und dann werden 37 mal die leute aufgerufen, die noch nicht "geboardet" haben. wenn dann das verspätete flugzeug da ist wird wirklich geboardet. man hat an board zwar eine super beinfreiheit aber kein bier in der boardverpflegung.
wir hatten ein hübsches kleines hotel mit einer fantastischen dachterasse und einem blick über die stadt ... und die hatten einen privat gebrauten mezcal, den sie in kleinen plastickkanistern ausgeschenkt und verkauft haben.
mel mag, nebenbei bemerkt, keinen mezcal.
mezcal und tequila sind übrigens das gleiche, nur daß der tequila aus der gegend um die stadt tequila kommt und aus der blauen agave gewonnen wird und der mezcal überall hergestellt werden kann, wo agaven gibt.
tag 1 haben wir damit verbracht die altstadt zu erkunden und es gab wieder einige eindrucksvolle dinge zu sehen.
melanie hat auch die örtliche spezialität "chapulines" (heuschrecken) probiert.
den überlieferten angaben zufolge nicht der knaller.
ich persönlich esse ja nichts, was noch einen kopf hat oder wie hier oft zu sehen, jemand auf dem kopf getragen hat.
für den sonntag stand eine - wir sagen "buddha-fahrt" - auf dem programm.
diese beinhaltete eine fahrt nach santa maria del tule mit dem dicksten gleichzeitig einem der ältesten bäume der welt, el tule. danach ging es weiter zum wahrscheinlich spektakülärsten teil des ausfluges:
eine teppichfabrik !!
ich kann jetzt noch nicht wieder ordentlich geradeaus gucken.
im anschluß an die einführung in die herstellung wurden uns zahllose exemplare von eben "buddha" präsentiert, einem recht fülligen mexicaner, der sein hemd unter dem bauch verknotet hatte und als er sich mal kurz setzte entstand eine hervorragende öffnung, die seinen nabel perfekt in szene setzte.
weiter ging es nach mitla, mit seinen zapoteken-pyramiden, eine abfütterung in einem "typisch mex. restaurant" und dann zu den steinernen wasserfällen von hierve el agua.

den abschluß bildete natürlich ein besuch in einer mezcal-fabrik.
melanie, "das omen", hatte recht und es war wirklich die klitsche an der wir auf der hinfahrt schon vorbei gekommen sind.
tequila schmeckt einfach besser oder eben
die pyramidenanlagen von monte alban bei oaxaca haben wir uns für den sonntag aufgehoben.
morgens in die stadt und natürlich wieder jemanden von der touristenmafia getroffen, der uns den transport zu den pyramiden verkauft hat.
die gleichen leute die uns am vortag schon auf der buddhafahrt als guides, teppichverkäufer und fahrer begegnet sind, treffen wir in monte alban in verschiedenen funktionen wieder.
erschreckend!



war übrigens wieder sehr heiß.
am frühen abend dann wieder das lustige boarding-spiel.
kommenden samstag spielen die toten hosen in einem kleinen club in d.f.
würden wir ja gerne hingehen, kost ja alles nicht viel hier, wir sind hier aber anderweitig beschäftigt.
irgend ein spannendes konzert kriegen wir hier schon mit.
wenn ihr mal in mexico mit dem flugzeug unterwegs seid nehmt nicht mexicana. die gesellschaft ist strange. boarding wird zweimal gemacht: einmal werden die boardkarten eingesammelt und alle dürfen sich wieder setzen und dann werden 37 mal die leute aufgerufen, die noch nicht "geboardet" haben. wenn dann das verspätete flugzeug da ist wird wirklich geboardet. man hat an board zwar eine super beinfreiheit aber kein bier in der boardverpflegung.
wir hatten ein hübsches kleines hotel mit einer fantastischen dachterasse und einem blick über die stadt ... und die hatten einen privat gebrauten mezcal, den sie in kleinen plastickkanistern ausgeschenkt und verkauft haben.
mel mag, nebenbei bemerkt, keinen mezcal.
mezcal und tequila sind übrigens das gleiche, nur daß der tequila aus der gegend um die stadt tequila kommt und aus der blauen agave gewonnen wird und der mezcal überall hergestellt werden kann, wo agaven gibt.
tag 1 haben wir damit verbracht die altstadt zu erkunden und es gab wieder einige eindrucksvolle dinge zu sehen.
melanie hat auch die örtliche spezialität "chapulines" (heuschrecken) probiert.
den überlieferten angaben zufolge nicht der knaller.
ich persönlich esse ja nichts, was noch einen kopf hat oder wie hier oft zu sehen, jemand auf dem kopf getragen hat.
für den sonntag stand eine - wir sagen "buddha-fahrt" - auf dem programm.
diese beinhaltete eine fahrt nach santa maria del tule mit dem dicksten gleichzeitig einem der ältesten bäume der welt, el tule. danach ging es weiter zum wahrscheinlich spektakülärsten teil des ausfluges:
eine teppichfabrik !!
ich kann jetzt noch nicht wieder ordentlich geradeaus gucken.
im anschluß an die einführung in die herstellung wurden uns zahllose exemplare von eben "buddha" präsentiert, einem recht fülligen mexicaner, der sein hemd unter dem bauch verknotet hatte und als er sich mal kurz setzte entstand eine hervorragende öffnung, die seinen nabel perfekt in szene setzte.
weiter ging es nach mitla, mit seinen zapoteken-pyramiden, eine abfütterung in einem "typisch mex. restaurant" und dann zu den steinernen wasserfällen von hierve el agua.

den abschluß bildete natürlich ein besuch in einer mezcal-fabrik.
melanie, "das omen", hatte recht und es war wirklich die klitsche an der wir auf der hinfahrt schon vorbei gekommen sind.
tequila schmeckt einfach besser oder eben
die pyramidenanlagen von monte alban bei oaxaca haben wir uns für den sonntag aufgehoben.
morgens in die stadt und natürlich wieder jemanden von der touristenmafia getroffen, der uns den transport zu den pyramiden verkauft hat.
die gleichen leute die uns am vortag schon auf der buddhafahrt als guides, teppichverkäufer und fahrer begegnet sind, treffen wir in monte alban in verschiedenen funktionen wieder.
erschreckend!



war übrigens wieder sehr heiß.
am frühen abend dann wieder das lustige boarding-spiel.
kommenden samstag spielen die toten hosen in einem kleinen club in d.f.
würden wir ja gerne hingehen, kost ja alles nicht viel hier, wir sind hier aber anderweitig beschäftigt.
irgend ein spannendes konzert kriegen wir hier schon mit.
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 11. November 2009
sin titulo
ahagend, 02:31h
es war mal wieer wochenende und wir sind wieder in der stadt unterwegs gewesen.
nachdem wir am samstag mit mel´s kollegen im papalote museo del niño (kindermuseum) waren, in dem man unglaublich viel machen und ausprobieren kann,z.b. auf einem nagelbrett liegen, in einer seifenblase stehen usw, stand diesmal xochimilco ( tschotschimilko ), ein stadtteil im süden, auf dem programm. hier gibt es die schwimmenden gärten, das venedig mexicos, die lange zeit die stadt mit obst und gemüse versorgt haben.
auf dem weg dahin haben wir noch einen kurzen zwischenstop im museo dolores olmeda patiño gemacht, das die bedeutensten werke von diego rivera (weiterer wichtiger mex. künstler) beherbergt. auch hier gab es noch ofrendas zu sehen.
auf der museumsanlage gibt es auch viele tiere, u.a. auch pfauen und nackthunde
aud diesem bild ist übrigens nur eine hundestatue versteckt.
für den restlichen weg zu den kanälen haben wir uns nach der u-bahn dann ein fahrradtaxi geleistet.

im vergleich war es in xochimilco schon sehr teuer, aber wahrscheinlich haben wir uns ein wenig über den tisch ziehen lassen, aber gönnen wir den leuten die 5 € mehr.
wir hatten also zu zweit ein boot und arthufo, unser gondoliere, steuerte uns durch die kanäle.meist sind familien und andere gruppen auf den booten unterwegs und haben ihr bier und essen dabei und rufen sich ab und zu mal ein boot mit mariachi oder marimba-spielern heran. ansonsten kommt man immer mal wieder an schwimmenden taco-dealern, bierhändlern und souvenierverkäufern vorbei.
insgesammt sollen ca. 600 boote dort unterwegs sein.
wir haben auch eine lokale spezialität, eine michelada, probiert. die hatten wir schon andernorts, aber hier wurde sie mal wieder anders zubereitet.
bier nach wahl mit maggi, salz und chillisoße. klingt komisch, schmeckt aber doch ganz gut.

das kommende wochenende verbringen wir übrigens in oaxaca ( oajhakka ). eine wohl sehr hübsche stadt, die bekannt ist für käse und mescal.
mal sehen
nachdem wir am samstag mit mel´s kollegen im papalote museo del niño (kindermuseum) waren, in dem man unglaublich viel machen und ausprobieren kann,z.b. auf einem nagelbrett liegen, in einer seifenblase stehen usw, stand diesmal xochimilco ( tschotschimilko ), ein stadtteil im süden, auf dem programm. hier gibt es die schwimmenden gärten, das venedig mexicos, die lange zeit die stadt mit obst und gemüse versorgt haben.
auf dem weg dahin haben wir noch einen kurzen zwischenstop im museo dolores olmeda patiño gemacht, das die bedeutensten werke von diego rivera (weiterer wichtiger mex. künstler) beherbergt. auch hier gab es noch ofrendas zu sehen.
auf der museumsanlage gibt es auch viele tiere, u.a. auch pfauen und nackthunde
aud diesem bild ist übrigens nur eine hundestatue versteckt.
für den restlichen weg zu den kanälen haben wir uns nach der u-bahn dann ein fahrradtaxi geleistet.

im vergleich war es in xochimilco schon sehr teuer, aber wahrscheinlich haben wir uns ein wenig über den tisch ziehen lassen, aber gönnen wir den leuten die 5 € mehr.
wir hatten also zu zweit ein boot und arthufo, unser gondoliere, steuerte uns durch die kanäle.meist sind familien und andere gruppen auf den booten unterwegs und haben ihr bier und essen dabei und rufen sich ab und zu mal ein boot mit mariachi oder marimba-spielern heran. ansonsten kommt man immer mal wieder an schwimmenden taco-dealern, bierhändlern und souvenierverkäufern vorbei.
insgesammt sollen ca. 600 boote dort unterwegs sein.
wir haben auch eine lokale spezialität, eine michelada, probiert. die hatten wir schon andernorts, aber hier wurde sie mal wieder anders zubereitet.
bier nach wahl mit maggi, salz und chillisoße. klingt komisch, schmeckt aber doch ganz gut.

das kommende wochenende verbringen wir übrigens in oaxaca ( oajhakka ). eine wohl sehr hübsche stadt, die bekannt ist für käse und mescal.
mal sehen
... link (1 Kommentar) ... comment
... older stories