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Samstag, 7. November 2009
und der boden tat sich auf und ... schwupps war sie weg
ahagend, 05:26h
eine wichtige und gute sache hier in d.f. ( ausgesprochen wird es: de effe) ist, daß man verdammt nochmal selber darauf zu achten hat, wo man langläuft oder langfährt. es muß nicht immer alles so kompliziert laufen wie in deutschland, wo sofort, wenn mal eine kleine unebenheit im fußweg ist sofort alles aufwendig abgesperrt wird. nein, einfach mal augen geradeaus und seine umwelt mal wieder bewußt wahrnehmen. auch plastisch.
wenn die wurzeln eines baumes die gehwegplatten 30 bis 40 cm anheben ... geben wir der natur ihren raum.
auch daß teilweise schachtabdeckungen im gehweg fehlen, da kann man sich drauf´ einstellen, aber ...
die bemitleidenswerte frau, die wirklich alles richtig gemacht hat, ihren weiteren weg weitsichtig gescannt, gefahren abgewogen, bewußt einen fuß vor den anderen gesetzt hat, konnte nun wirklich nicht damit rechnen, daß auf einmal die buchgroßen pflastersteine unter ihr den weg abwärts wählen und jeden mitnehmen, auch wenn sie die person nicht kennen.
die gute frau ist circa 30 bis 40 cm ( vielleicht ist das hier eine genormte distanz) abgesackt und ich, als ehemaliger staatssklave in diensten des roten kreuzes, war natürlich sofort zur stelle. meine nie erlangten fähigkeiten waren aber nicht von nöten.
todo bien. keine verletzungen.
so wie es aussah hat irgendein spaßvogel hat einfach über eine 1cm starke spanplatte gepflastert. hat ja erstmal geklappt.
die zweitwichtigste sache hier ist:
niemals münzen zum bezahlen beim einkaufen benutzen !!!
die münzen braucht man noch zum einkaufen !!!
ein teufelskreis.
kein mensch hier hat wechselgeld, aber alle wollen, das man passend bezahlt ! wie zum teufel soll ich denn an münzen kommen, wenn keiner der flachw...er wechselgeld rausgibt ? die geben dir lieber sachen günstiger, also für eine runde summe, als daß sie dir kleingeld rausgeben.
und dann stehtst du da, nackt wie eine kerze im wind, gerade vom gelautomaten gekommen, mit 200érn und 500érn ausgestattet, die letzten münzen in den kaffeeautomaten geworfen und mußt irgendwie 103,- $ bezahlen und die bedienung braucht ja auch noch ein tringeld, denn ich will da ja mal wieder hin und mein essen ohne fremden speichel zu mir nehmen. also mit meinem migrationshintergrund-gebundenen spanisch - halt stimmt nicht, so schlimm ist es nicht, denn ich kann ja schon in verschiedenen zeiten sprechen - der kellnerin mein problem erklärt und das ich gleich noch das trinkgeld bringe, sobald ich vorne an der sammelkasse bezahlt habe ... mit meinem 200ér schein.
grande problema
jetzt habe ich aber doch genügend wechselgeld für die nächsten stunden und die bedienung erinnert sich bestimmt lange an den ausländischen idioten.
wenn die wurzeln eines baumes die gehwegplatten 30 bis 40 cm anheben ... geben wir der natur ihren raum.
auch daß teilweise schachtabdeckungen im gehweg fehlen, da kann man sich drauf´ einstellen, aber ...
die bemitleidenswerte frau, die wirklich alles richtig gemacht hat, ihren weiteren weg weitsichtig gescannt, gefahren abgewogen, bewußt einen fuß vor den anderen gesetzt hat, konnte nun wirklich nicht damit rechnen, daß auf einmal die buchgroßen pflastersteine unter ihr den weg abwärts wählen und jeden mitnehmen, auch wenn sie die person nicht kennen.
die gute frau ist circa 30 bis 40 cm ( vielleicht ist das hier eine genormte distanz) abgesackt und ich, als ehemaliger staatssklave in diensten des roten kreuzes, war natürlich sofort zur stelle. meine nie erlangten fähigkeiten waren aber nicht von nöten.
todo bien. keine verletzungen.
so wie es aussah hat irgendein spaßvogel hat einfach über eine 1cm starke spanplatte gepflastert. hat ja erstmal geklappt.
die zweitwichtigste sache hier ist:
niemals münzen zum bezahlen beim einkaufen benutzen !!!
die münzen braucht man noch zum einkaufen !!!
ein teufelskreis.
kein mensch hier hat wechselgeld, aber alle wollen, das man passend bezahlt ! wie zum teufel soll ich denn an münzen kommen, wenn keiner der flachw...er wechselgeld rausgibt ? die geben dir lieber sachen günstiger, also für eine runde summe, als daß sie dir kleingeld rausgeben.
und dann stehtst du da, nackt wie eine kerze im wind, gerade vom gelautomaten gekommen, mit 200érn und 500érn ausgestattet, die letzten münzen in den kaffeeautomaten geworfen und mußt irgendwie 103,- $ bezahlen und die bedienung braucht ja auch noch ein tringeld, denn ich will da ja mal wieder hin und mein essen ohne fremden speichel zu mir nehmen. also mit meinem migrationshintergrund-gebundenen spanisch - halt stimmt nicht, so schlimm ist es nicht, denn ich kann ja schon in verschiedenen zeiten sprechen - der kellnerin mein problem erklärt und das ich gleich noch das trinkgeld bringe, sobald ich vorne an der sammelkasse bezahlt habe ... mit meinem 200ér schein.
grande problema
jetzt habe ich aber doch genügend wechselgeld für die nächsten stunden und die bedienung erinnert sich bestimmt lange an den ausländischen idioten.
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Dienstag, 3. November 2009
the transformation of m.j.
ahagend, 03:59h
hola, señoras y señores.
wie bereits angekündigt liefern wir hier noch einige bilder von den seltsamen figuren, die bei uns auf der straße stehen.
direkt gegenüber von unserem haus steht auch gleich das gräßlichste wesen.
damit ist der horroreffekt aber auch schon vorbei.



wir hatten heute einen wünderschönen, warmen und wolkenlosen tag und da heute ja so ein - wer will kann zu hause bleiben, alle anderen haben die arschkarte-pseudofeiertag - war, waren vormittags auch keine menschen auf der straße und ich konnte in ruhe fotos machen. nachmittags haben schon wieder familien wie heuschrecken die straße in besitz genommen.
melanie hatte heute übrigens die fahne der werktätigen hochgehalten.
wie bereits angekündigt liefern wir hier noch einige bilder von den seltsamen figuren, die bei uns auf der straße stehen.
direkt gegenüber von unserem haus steht auch gleich das gräßlichste wesen.
damit ist der horroreffekt aber auch schon vorbei.



wir hatten heute einen wünderschönen, warmen und wolkenlosen tag und da heute ja so ein - wer will kann zu hause bleiben, alle anderen haben die arschkarte-pseudofeiertag - war, waren vormittags auch keine menschen auf der straße und ich konnte in ruhe fotos machen. nachmittags haben schon wieder familien wie heuschrecken die straße in besitz genommen.
melanie hatte heute übrigens die fahne der werktätigen hochgehalten.
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Montag, 2. November 2009
wie melanie weihnachten gerettet hat
ahagend, 05:39h
eine kleine weihnachtsgeschichte:
es war einmal eine warenhauskette in mexico, in deren it-abteilung auf einmal eine woche urlaub vor weihnachten gestrichen werden sollte, um die leute dort noch mehr zu knechten und zu pisacken und um im projektplan zu bleiben.
halt !!! sagte melanie, die als einzige das vererbte wissen über die software besaß und nun andere daran teilhaben ließ, so daß nun alle mit ihren familien ein gesegnetes weihnachten feiern konnten.
genug märchen und weiter mit dem wirklichen leben.
wir haben wieder mal ein recht interessantes wochenende hinter uns und sind abermals viel in der stadt herumgekommen.
wie schon erwähnt stand alles im zeichen des dia de muertos.
am samstag verschlug es uns in das museum von diego rivera (wichtiger mex. künstler). dort gab es, wie überall sonst auch, ein buntes drumherum mit show-einlagen usw.
ist schon wirklich mal was anderes am "totensonntag". es ist auch immer viel gesang und tanz dabei.
sonntags waren wir insgesamt sehr viel mit der u-bahn unterwegs und sind kreuz und quer durch die stadt gefahren und haben irgendwie nicht immer das gefunden, was man uns empfohlen hat. beispielsweise gab es keine riesige ofrenda (siehe vorheriger eintrag) auf dem zocale, was uns von einander unabhängigen quellen wärmstens an herz gelegt wurde. auch sind wir mit der suche nach einem "partyfriedhof" gescheitert. zwar haben wir schon leute gesehen die an einem grab gesnackt haben, aber die große party war es nicht. vielleicht ist es so mitten in der großstadt nicht der richtige ort dafür, oder der mexicaner an sich trägt gerne sehr dick auf.
egal. wir hatten auch so einen schönen tag mit einem schönen frühstück mit blick auf den zocalo, wir waren endlich im präsidentpalast, der sonst gerne mal zu hat, im museum und auf dem friedhof. zwischendurch noch einige souvenirs gekauft und dann noch zum "latenightshopping" ohne wirklich zu shoppen.
schlaft alle schön und bis dahin
es war einmal eine warenhauskette in mexico, in deren it-abteilung auf einmal eine woche urlaub vor weihnachten gestrichen werden sollte, um die leute dort noch mehr zu knechten und zu pisacken und um im projektplan zu bleiben.
halt !!! sagte melanie, die als einzige das vererbte wissen über die software besaß und nun andere daran teilhaben ließ, so daß nun alle mit ihren familien ein gesegnetes weihnachten feiern konnten.
genug märchen und weiter mit dem wirklichen leben.
wir haben wieder mal ein recht interessantes wochenende hinter uns und sind abermals viel in der stadt herumgekommen.
wie schon erwähnt stand alles im zeichen des dia de muertos.
am samstag verschlug es uns in das museum von diego rivera (wichtiger mex. künstler). dort gab es, wie überall sonst auch, ein buntes drumherum mit show-einlagen usw.
ist schon wirklich mal was anderes am "totensonntag". es ist auch immer viel gesang und tanz dabei.
sonntags waren wir insgesamt sehr viel mit der u-bahn unterwegs und sind kreuz und quer durch die stadt gefahren und haben irgendwie nicht immer das gefunden, was man uns empfohlen hat. beispielsweise gab es keine riesige ofrenda (siehe vorheriger eintrag) auf dem zocale, was uns von einander unabhängigen quellen wärmstens an herz gelegt wurde. auch sind wir mit der suche nach einem "partyfriedhof" gescheitert. zwar haben wir schon leute gesehen die an einem grab gesnackt haben, aber die große party war es nicht. vielleicht ist es so mitten in der großstadt nicht der richtige ort dafür, oder der mexicaner an sich trägt gerne sehr dick auf.
egal. wir hatten auch so einen schönen tag mit einem schönen frühstück mit blick auf den zocalo, wir waren endlich im präsidentpalast, der sonst gerne mal zu hat, im museum und auf dem friedhof. zwischendurch noch einige souvenirs gekauft und dann noch zum "latenightshopping" ohne wirklich zu shoppen.
schlaft alle schön und bis dahin
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