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Sonntag, 10. Januar 2010
erzähl mir mehr über deine haare
ahagend, 01:47h
dieser satz hat mich im urlaub auch überrraschend von rechts getroffen.
ich glaube das ist eine kombination von wörtern die ein männliches hirn nicht ohne fremde hilfe aneinander reihen kann, aber wenn frauen miteinander telefonierern....
wollte ich nur mal kurz erwähnt haben.
auf dem weg nach puerto morelos wurde ich auch teil des korruptiven systems, da ich auf der autobahn zügig, wie alle anderen auch, unterwegs war.
die taktisch gut platzierten polizisten haben aber genau mich, den touristen mit dem leihwagen, aus der kolonne herausgezogen und da ich mit dem vorgang der bestechung von polizisten nicht wirklich vertraut bin, habe ich natürlich einen viel zu großen beitrag in die haushaltskasse der polizisten geleistet.
aber immerhin konnten wir weiterfahren.
eine massage nach maya-art im dschungel war unsere nächste unternehmung.
sehr entspannend, obwohl die mayafrau, glaube ich, auf meinem rücken herumgelaufen ist.
wir haben am anfang auch den hinweis bekommen, daß der schmerz notwendig ist !
die zweiten hälfte des tages haben wir pendelnd in unserem hotel am strand verbracht.

mit der fähre sind wir am nächsten tag nach cozumel, die insel die vor playa del carmen liegt.
das seefahrerblut in melanies adern muß irgendwie gepanscht sein, denn ihr ging es auf der 1/2 stündigen überfahrt gar nicht gut.
dort angekommen haben wir erstmal wieder eine schnorcheltour unternommen, die uns zu 2,3 stellen im riff geführt hat.
hier hat mel auch einen stachelrochen zu sehen bekommen.
nachdem wir wieder festen boden unter den füßen hatten, noch schnell ein auto gemietet und zum nächsten hübschen strand und auch dort wieder brille auf, schnorchel in den mund und ab ins wasser.
neben den schon üblichen wasserbewohnern die wir schon kennen, habe wir diesmal auch einen großen hummer zu gesicht bekommen.
da die mexicanische karibikküste für romantische sonnenuntergänge über dem meer einfach schlecht gelegen ist, haben wir uns dann ein restaurant auf der insel in hafennähe gesucht, wo man die sonne, die sich auch schon bettfertig gemacht hatte, beim untergehen beobachten konnte.
melanie schaffte es aber gerade noch ein foto zu machen, bevor sich sämtliche ablegende kreuzfahrtschiffe in die zenerie schoben.

der letzten tag des jahres wurde wieder am hotelstrand verbracht.

abends sind wir im ort in ein restaurant und nacher zum kleinen markt auf dem die örtliche silvesterfeier sattfand. hat uns aber nicht wirklich angesprochen und so haben wir zwei zusammen am strand gesessen und auf das neue jahr gewartet.
feuerwerk gibt es übrigens überhaupt nicht hier.
ein besuch in crococun, einem "interaktiven zoo" wie es hieß war unsere einzige ablenkung vom strandleben an unserem letzten tag in puerto morelos.
küsse von papageien, babykrokodile halten, affen füttern und anderes zeug wurde da geboten und auch immer schön vom guide auf fotos festgehalten.


der weg zurück nach merida bot noch einmal die möglichkeit eine mayasiedlung zu besichtigen.
ek balam besitzt eine etwas andere pyramide, als sonst üblich.
zum einen ist die bauweise vollkommen anders und besteht nicht nur aus steilen seitenwänden, zum anderen wurde die anlage selber von den mayas vergraben, wodurch natürlich viel von den ganzen reliefs und stuckarbeiten erhalten wurde.

das war dann auch schon unser reisebericht aus yucatan und das schöne wetter von dort hat in d.f. leider keinen bestand gehabt.
aber alles wird gut
ich glaube das ist eine kombination von wörtern die ein männliches hirn nicht ohne fremde hilfe aneinander reihen kann, aber wenn frauen miteinander telefonierern....
wollte ich nur mal kurz erwähnt haben.
auf dem weg nach puerto morelos wurde ich auch teil des korruptiven systems, da ich auf der autobahn zügig, wie alle anderen auch, unterwegs war.
die taktisch gut platzierten polizisten haben aber genau mich, den touristen mit dem leihwagen, aus der kolonne herausgezogen und da ich mit dem vorgang der bestechung von polizisten nicht wirklich vertraut bin, habe ich natürlich einen viel zu großen beitrag in die haushaltskasse der polizisten geleistet.
aber immerhin konnten wir weiterfahren.
eine massage nach maya-art im dschungel war unsere nächste unternehmung.
sehr entspannend, obwohl die mayafrau, glaube ich, auf meinem rücken herumgelaufen ist.
wir haben am anfang auch den hinweis bekommen, daß der schmerz notwendig ist !
die zweiten hälfte des tages haben wir pendelnd in unserem hotel am strand verbracht.

mit der fähre sind wir am nächsten tag nach cozumel, die insel die vor playa del carmen liegt.
das seefahrerblut in melanies adern muß irgendwie gepanscht sein, denn ihr ging es auf der 1/2 stündigen überfahrt gar nicht gut.
dort angekommen haben wir erstmal wieder eine schnorcheltour unternommen, die uns zu 2,3 stellen im riff geführt hat.
hier hat mel auch einen stachelrochen zu sehen bekommen.
nachdem wir wieder festen boden unter den füßen hatten, noch schnell ein auto gemietet und zum nächsten hübschen strand und auch dort wieder brille auf, schnorchel in den mund und ab ins wasser.
neben den schon üblichen wasserbewohnern die wir schon kennen, habe wir diesmal auch einen großen hummer zu gesicht bekommen.
da die mexicanische karibikküste für romantische sonnenuntergänge über dem meer einfach schlecht gelegen ist, haben wir uns dann ein restaurant auf der insel in hafennähe gesucht, wo man die sonne, die sich auch schon bettfertig gemacht hatte, beim untergehen beobachten konnte.
melanie schaffte es aber gerade noch ein foto zu machen, bevor sich sämtliche ablegende kreuzfahrtschiffe in die zenerie schoben.

der letzten tag des jahres wurde wieder am hotelstrand verbracht.

abends sind wir im ort in ein restaurant und nacher zum kleinen markt auf dem die örtliche silvesterfeier sattfand. hat uns aber nicht wirklich angesprochen und so haben wir zwei zusammen am strand gesessen und auf das neue jahr gewartet.
feuerwerk gibt es übrigens überhaupt nicht hier.
ein besuch in crococun, einem "interaktiven zoo" wie es hieß war unsere einzige ablenkung vom strandleben an unserem letzten tag in puerto morelos.
küsse von papageien, babykrokodile halten, affen füttern und anderes zeug wurde da geboten und auch immer schön vom guide auf fotos festgehalten.


der weg zurück nach merida bot noch einmal die möglichkeit eine mayasiedlung zu besichtigen.
ek balam besitzt eine etwas andere pyramide, als sonst üblich.
zum einen ist die bauweise vollkommen anders und besteht nicht nur aus steilen seitenwänden, zum anderen wurde die anlage selber von den mayas vergraben, wodurch natürlich viel von den ganzen reliefs und stuckarbeiten erhalten wurde.

das war dann auch schon unser reisebericht aus yucatan und das schöne wetter von dort hat in d.f. leider keinen bestand gehabt.
aber alles wird gut
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Samstag, 9. Januar 2010
weiter im text
ahagend, 04:07h
nachdem wir einen ganzen tag mit schnorcheln, sonnen und nichtstun an einem schönen strandabschnitt verbracht haben sind wir am nächsten tag auf ins naturreservat sian ka´an.
sian ka´an ist ein geschütztes mangroven-gebiet mit einem der schönsten strände die wir hier gesehen haben.

an diesem tag war es sehr heiß und wir waren froh als es nach einer kleinen einführung ab auf die boote ging mit denen wir dann durch die mangroven gefahren sind. als erstes haben wir eine große lagune überquert und sind dann sportlich durch die känäle zu einer weiteren lagune.
dort sind wir dann ausgestiegen und haben uns einen kleinen mayatempel auf einer kleinen insel angesehen, von denen noch weitere in den mangroven versteckt sind.
hier fing die geschichte an richtig spaß zu machen, denn dann raus aus den klamotten, die boote haben noch schnell schwimmwesten rausgeworfen und sind dann flußabwärts verschwunden und wir ab ins wasser, die schwimmwesten bequem irgendwie unter dem körper platziert und sich einfach entspannt von der strömung richtung meer durch die kanäle treiben lassen. wunderbar!
neudeutsch floating
anschließend gab es ein essen inm hotel am strand bei dem unser guide kurz eskaliert ist.
zu den tacos wurde auch eine sehr sehr scharfe salsa gereicht und er riet allen dazu nur einen symbolischen tropfen auf´s essen zu tun.
der neben mir sitzende tschesche hat sich das zeug jedoch gleich löffelweise raufgeschaufelt.
bevor er noch was essen konnte ist der guide dann aber eingeschritten.
wir hatten noch etwas zeit um den schönen strand zu genießen und zu baden und weiter ging es zu einer weiteren cenote in der wir auch wieder gebadet haben.
uns wurde es auch nicht langweilig am strand und so waren wir auch am nächsten tag wieder dort.
mit einer schnorcheltour sind wir dann raus auf´s meer, vorbei an dem überfüllten strand bei den ruinen von tulum

und sind dann an mehreren stellen ins wasser um uns die fische zwischen den korallen anzusehen.
schildkröten waren keine dabei, dafür aber stachelrochen und wieder alle möglichen bunten fische.
anschließend noch etwas in der sonne trocknen, einige drinks
durch die kleine hippie-idylle
zum nächsten ziel. puerto morelos.
diesmal lag das hotel direkt am strand

und wir hatten ein schönes zimmer mit einem hängenden bett, hängematten auf unserer terrasse und einzig mücken als tierischen hausgenossen.
erst hier habe ich mel dann eröffnet das wir in unserem dschungelhotel nicht nut mir echsen, einer maus und 2cm großen scorpionen, sondern auch mit ca. 15cm großen scorpionen zusammengelbt hatten.
im dschungel immer erst die schuhe ausschütteln bevor man sie anzieht !
für den heutigen abend muß es jetzt reichen und ihr hört morgen wieder von uns.
sian ka´an ist ein geschütztes mangroven-gebiet mit einem der schönsten strände die wir hier gesehen haben.

an diesem tag war es sehr heiß und wir waren froh als es nach einer kleinen einführung ab auf die boote ging mit denen wir dann durch die mangroven gefahren sind. als erstes haben wir eine große lagune überquert und sind dann sportlich durch die känäle zu einer weiteren lagune.
dort sind wir dann ausgestiegen und haben uns einen kleinen mayatempel auf einer kleinen insel angesehen, von denen noch weitere in den mangroven versteckt sind.
hier fing die geschichte an richtig spaß zu machen, denn dann raus aus den klamotten, die boote haben noch schnell schwimmwesten rausgeworfen und sind dann flußabwärts verschwunden und wir ab ins wasser, die schwimmwesten bequem irgendwie unter dem körper platziert und sich einfach entspannt von der strömung richtung meer durch die kanäle treiben lassen. wunderbar!
neudeutsch floating
anschließend gab es ein essen inm hotel am strand bei dem unser guide kurz eskaliert ist.
zu den tacos wurde auch eine sehr sehr scharfe salsa gereicht und er riet allen dazu nur einen symbolischen tropfen auf´s essen zu tun.
der neben mir sitzende tschesche hat sich das zeug jedoch gleich löffelweise raufgeschaufelt.
bevor er noch was essen konnte ist der guide dann aber eingeschritten.
wir hatten noch etwas zeit um den schönen strand zu genießen und zu baden und weiter ging es zu einer weiteren cenote in der wir auch wieder gebadet haben.
uns wurde es auch nicht langweilig am strand und so waren wir auch am nächsten tag wieder dort.
mit einer schnorcheltour sind wir dann raus auf´s meer, vorbei an dem überfüllten strand bei den ruinen von tulum

und sind dann an mehreren stellen ins wasser um uns die fische zwischen den korallen anzusehen.
schildkröten waren keine dabei, dafür aber stachelrochen und wieder alle möglichen bunten fische.
anschließend noch etwas in der sonne trocknen, einige drinks
durch die kleine hippie-idylle
zum nächsten ziel. puerto morelos.
diesmal lag das hotel direkt am strand

und wir hatten ein schönes zimmer mit einem hängenden bett, hängematten auf unserer terrasse und einzig mücken als tierischen hausgenossen.
erst hier habe ich mel dann eröffnet das wir in unserem dschungelhotel nicht nut mir echsen, einer maus und 2cm großen scorpionen, sondern auch mit ca. 15cm großen scorpionen zusammengelbt hatten.
im dschungel immer erst die schuhe ausschütteln bevor man sie anzieht !
für den heutigen abend muß es jetzt reichen und ihr hört morgen wieder von uns.
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Donnerstag, 7. Januar 2010
rituale und ansichten
ahagend, 05:25h
als erstes mal: Feliz Año Nuevo !
wir haben ja etwas länger, urlaubsbedingt, nichts mehr von uns hören lassen, aber das soll sich von nun an wieder ändern.
bevor ich jedoch näher auf unseren yucatan-aufenthalt eingehe noch einige aktuelle meldungen.
heute ist ja "happy heilige drei könige". in mexico ist dieser tag weitaus wichtiger als heiligabend, weihnachten usw. bei uns.
zu diesem besonderen anlass wird dann ein kranzartiger kuchen, der "rosca de reyes" gegessen. in dem gebäck ist aber einer kleine überraschung in form einer kleinen jesusfigur versteckt.
gnade gott dem, der beim anschneiden den heiland halbiert. böses karma !!!
vor den bäckereien gab es heute riesige schlangen, weil auch wirklich jeder so einen kuchen haben mußte.
gerüchten zu folge wurden schon kinder in diesen schlangen geboren und hochzeiten gefeiert, was ich jedoch nicht bestätigen kann.
die leute reden nun mal viel.
jetzt aber zu wichtigen dingen, solange wir noch braun sind.
angefangen hat unsere reise in merida an der golfküste.
im gegensatz zu d.f. kann man hier auch überall recht entspannt autofahren, ohne gleich einen bürgerkrieg auszulösen.
mit dem mietwagen dann also ab zu den ersten cenoten und pyramiden.
den anfang machten die grotten von loltún, mit riesiegen hallen, tropfsteinen und höhlenmalereien.
an einigen stellen, wie auch bei den cenoten, gibt es runden löcher in den decken, durch die bäume hinaus wachsen aber auch die wurzeln der bäume von oben bis hinab auf den höhlenboden wachsen.
in der gegend um uxmal (uschmal), der bedeutensten pyramidenanlage nach chichén itza in yucatan, gibt es noch zahlreiche andere maya-städten, die oft nur spärlich besucht sind. sie sind aber genauso beeindruckend und liegen meist recht versteckt im dschungel.

Uxmal sieht auch ähnlich aus. die anlage haben wir zweimal besucht. das erste mal am abend für eine tolle licht und ton-show und am nächsten morgen bei tageslicht.
hier möchte ich noch kurz eine lustige begebenheit erwähnen.
mel, herzensgut wie sie nun mal ist, hat an einer stelle zwei anderen touristen, wo gerade der eine den anderen vor der pyramide fotografierte, angeboten doch beide zusammen zu knipsen.
ansich nicht so ungewöhnlich, nur daß die beiden, wie sich kurze zeit später herausstellte, überhaupt nichts miteinander zu tun hatten.
die idioten sagen aber auch nichts und einer von denen hat jetzt ein schönes bild von sichn und einem fremden vor den pyramiden von uxmal.
mal ein anderes urlaubsandenken.
andere anlagen sind recht verstreut und es gibt auch noch pyramiden die noch nicht mal wirklich freigelegt sind.
bei einem zwischenstopp, auf dem weg nach chichén itza, sind wir das erste mal in einer cenote schwimmen gewesen.
für die maya waren die cenoten die frischwasserquellen und teilweise hatten sie auch eine religiöse bedeutung.
natürlich haben wir uns auch den golf von mexico angesehen. zum schwimmen war das aber nichts. viel zu aufgewühltes und braunes wasser. trotzdem eine kleine impression vom strand.
und schon sind wir in chichén itza.
beeindruckend groß und wunderbar erschlossen.
wir waren auch recht früh dort, um den riesigen besucherströmen zu entgehen, die meist mit bussen von den ferienanlagen in cancun und playa del carmen angekarrt werden.
ich weiß ja nicht, ob jemand das buch "2012" gelesen hat und ob der film irgend etwas mit dem buch zu tun hat, aber wenn ja, dann kann der film nur schrecklicher mist sein. hier seht ihr jedenfalls die cenote von chichén itza die nachweislich auch für menschenopfer genutzt wurde.

im buch hört sich alles spektakulärer an als es sich in der realität darstellt.
hier ist ein guter punkt um unseren reisebericht zu unterbrechen.
wer möchte kann noch schnell mal auf´s klo oder sich einen snack holen und wir setzen unsere exkursion in der karikik fort.
wir haben ja etwas länger, urlaubsbedingt, nichts mehr von uns hören lassen, aber das soll sich von nun an wieder ändern.
bevor ich jedoch näher auf unseren yucatan-aufenthalt eingehe noch einige aktuelle meldungen.
heute ist ja "happy heilige drei könige". in mexico ist dieser tag weitaus wichtiger als heiligabend, weihnachten usw. bei uns.
zu diesem besonderen anlass wird dann ein kranzartiger kuchen, der "rosca de reyes" gegessen. in dem gebäck ist aber einer kleine überraschung in form einer kleinen jesusfigur versteckt.
gnade gott dem, der beim anschneiden den heiland halbiert. böses karma !!!
vor den bäckereien gab es heute riesige schlangen, weil auch wirklich jeder so einen kuchen haben mußte.
gerüchten zu folge wurden schon kinder in diesen schlangen geboren und hochzeiten gefeiert, was ich jedoch nicht bestätigen kann.
die leute reden nun mal viel.
jetzt aber zu wichtigen dingen, solange wir noch braun sind.
angefangen hat unsere reise in merida an der golfküste.
im gegensatz zu d.f. kann man hier auch überall recht entspannt autofahren, ohne gleich einen bürgerkrieg auszulösen.
mit dem mietwagen dann also ab zu den ersten cenoten und pyramiden.
den anfang machten die grotten von loltún, mit riesiegen hallen, tropfsteinen und höhlenmalereien.
an einigen stellen, wie auch bei den cenoten, gibt es runden löcher in den decken, durch die bäume hinaus wachsen aber auch die wurzeln der bäume von oben bis hinab auf den höhlenboden wachsen.
in der gegend um uxmal (uschmal), der bedeutensten pyramidenanlage nach chichén itza in yucatan, gibt es noch zahlreiche andere maya-städten, die oft nur spärlich besucht sind. sie sind aber genauso beeindruckend und liegen meist recht versteckt im dschungel.

Uxmal sieht auch ähnlich aus. die anlage haben wir zweimal besucht. das erste mal am abend für eine tolle licht und ton-show und am nächsten morgen bei tageslicht.
hier möchte ich noch kurz eine lustige begebenheit erwähnen.
mel, herzensgut wie sie nun mal ist, hat an einer stelle zwei anderen touristen, wo gerade der eine den anderen vor der pyramide fotografierte, angeboten doch beide zusammen zu knipsen.
ansich nicht so ungewöhnlich, nur daß die beiden, wie sich kurze zeit später herausstellte, überhaupt nichts miteinander zu tun hatten.
die idioten sagen aber auch nichts und einer von denen hat jetzt ein schönes bild von sichn und einem fremden vor den pyramiden von uxmal.
mal ein anderes urlaubsandenken.
andere anlagen sind recht verstreut und es gibt auch noch pyramiden die noch nicht mal wirklich freigelegt sind.
bei einem zwischenstopp, auf dem weg nach chichén itza, sind wir das erste mal in einer cenote schwimmen gewesen.
für die maya waren die cenoten die frischwasserquellen und teilweise hatten sie auch eine religiöse bedeutung.
natürlich haben wir uns auch den golf von mexico angesehen. zum schwimmen war das aber nichts. viel zu aufgewühltes und braunes wasser. trotzdem eine kleine impression vom strand.
und schon sind wir in chichén itza.
beeindruckend groß und wunderbar erschlossen.
wir waren auch recht früh dort, um den riesigen besucherströmen zu entgehen, die meist mit bussen von den ferienanlagen in cancun und playa del carmen angekarrt werden.
ich weiß ja nicht, ob jemand das buch "2012" gelesen hat und ob der film irgend etwas mit dem buch zu tun hat, aber wenn ja, dann kann der film nur schrecklicher mist sein. hier seht ihr jedenfalls die cenote von chichén itza die nachweislich auch für menschenopfer genutzt wurde.

im buch hört sich alles spektakulärer an als es sich in der realität darstellt.
hier ist ein guter punkt um unseren reisebericht zu unterbrechen.
wer möchte kann noch schnell mal auf´s klo oder sich einen snack holen und wir setzen unsere exkursion in der karikik fort.
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